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Afrika, Non-Corporate CDOs, Flutura, Citrix & Microsoft, China Mobile

CHINA DIGITALISIERT AFRIKA

Bei der digitalen Transformation in Afrika sind besonders chinesische Unternehmen aktiv. So arbeitet Huawei beispielsweise eng mit MTC, dem größten Telekomanbieter in Namibia, an einem 4.5-G-Netzwerk. Auch der chinesische Telekomausrüster ZTE ist sehr aktiv. Huawei hat in Afrika bereits 30.000 Kommunikationsexperten ausgebildet, ZTE allein in Südafrika mehr als 1.500 4-G-Basisstationen aufgestellt. Und das chinesische Unternehmen YOFC (Yangtze Optical Fibre & Cable) plant, in den kommenden fünf Jahren jährlich eine neue Kabelfabrik auf dem Kontinent zu eröffnen.


WATCH OUT: FLUTURA

Das 2012 gegründete indische Unternehmen Flutura kann trotz namhafter Konkurrenten wie GE bereits jetzt auf Topkunden wie Siemens und Henkel verweisen. Flutura bietet sich als Analyst von IoT- und M2M-Daten an – diese Daten fallen gerade in sensiblen Bereichen wie der Ölindustrie bereits an, werden aber nur zu einem kleinen Teil verwendet. Flutura analysiert die Daten und bereitet sie so auf, dass nicht nur der aktuelle, sondern auch der künftige Zustand der Maschine ermittelt wird. So können beispielsweise Maschinenschäden vermieden werden. Anfangs für die Ölindustrie tätig, bietet Flutura seine Leistungen auch anderen Schwerindustrien an – zum Beispiel der Flugzeugindustrie. JBT, der weltgrößte Hersteller von Flughafenausrüstungen, nutzt Flutura bereits.


Non-Corporate CDOs

Auch abseits der Unternehmenswelt werden neue CDOs eingestellt. So hat die Regierung des australischen Bundesstaats New South Wales (NSW) den ehemaligen Macquarie-CDO Damon Rees eingestellt. Rees soll als „Chief Information and Digital Officer“ die Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen vorantreiben, dabei aber auch eine strenge Kostenkontrolle ausüben. In Schottland haben sich 26 Gemeinderäte (Councils) zusammengeschlossen, um ein Digitalteam einzustellen – angeführt von einem CDO. Derzeit ist die Stelle ausgeschrieben, Bewerbern wird ein Jahresgehalt von rund 100.000 Pfund geboten. Die Entwicklung einer Strategie zur digitalen Transformation steht ganz oben auf der Aufgabenliste des neuen CDOs. Dabei sei nicht nur technisches Know-how gefragt, sondern auch Kundenzentrierung und der Wille, Prozesse und Strukturen zu vereinfachen. Bereits Anfang Mai hat die schottische Regierung die Suche nach einem CDO bekanntgegeben. Übrigens: Auch in der Museumswelt gibt es bereits Digitalisierungschefs – Sree Sreenivasan ist bereits seit 2013 für das Metropolitan Museum of Art als CDO tätig. Sreenivasan arbeitet dabei unter anderem mit Soundcloud und Facebook zusammen; auch im E-Learning ist das Museum aktiv


CITRIX & MICROSOFT BAUEN PARTNERSCHAFT AUS

Citrix hat Microsoft Azure als bevorzugte und strategisch relevante Cloud für künftige Entwicklungen bezeichnet. Beide Unternehmen wollen gemeinsamen Kunden die Konvergenz von Cloud, Mobile und Big Data – und damit die digitale Transformation – erleichtern. So sollen Citrix XenMobile, NetScaler und die Microsoft Enterprise Mobility Suite besser integriert werden. Auch Windows 10 und Office 365 sollen besser mit Citrix-Angeboten zusammenspielen.


IoT BY CHINA MOBILE

Der Mobilfunkgigant China Mobile hat Ende Mai zwei Internet-of-Things-Plattformen vorgestellt: das IoT Private Network und OneNet Open Platform. Während Private Network chinesischen Unternehmen vor allem Möglichkeiten zur raschen Netzwerkkommunikation wie z.B. Echtzeitinformation zur Verfügung stellt, ist OneNet Open Platform ein Cloudservice und bietet Verbindungen zwischen Terminals und Applikationen an. China Mobile sagt, dass bereits 43,4 Millionen M2M-Geräte über ihr Mobilnetzwerk verbunden seien.