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VDI, Lufthansa, IBM, Code_n, Fabrikausstatter

Money Maker: „IoT“

IM INTERNET DER DINGE WIRD DER ANLAGENBAUER ZUM DIENSTLEISTER FÜR ERTRAGSMANAGEMENT, eine neue Plattform will es möglich machen. Ende Februar hat der USamerikanische Softwarehersteller und Serviceprovider Amdocs das neue Produkt vorgestellt. Amdocs ist auf Lösungen in den Bereichen Billing und Customer-Relation-Management spezialisiert. Mit Hilfe der neuen Servicelösung ist nicht nur die Einbindung von und reibungsfreie Kommunikation mit unterschiedlichen Industriepartnern möglich. Darüber hinaus managt die Plattform alle Billing-Prozesse, also Finanztransaktionen von Mediation bis Mahnwesen, und sorgt für die automatische Verrechnung von Angebotskombinationen interner und zugekaufter Leistungen. So kann aus einem Spezialisten für Maschinenbau ein Dienstleister für Rechnungswesen werden – so lautet die Amdocs-Theorie.


WATCH OUT: SKEEDOOLIT

Artificial Intelligence oder künstliche Intelligenz ist das „nächste große Ding“. Deshalb setzt nicht nur der Internetgigant Alphabet auf die Automatisierung intelligenten Verhaltens. Skeedoolit, ein B2B-Start-up aus Seattle, begeistert eine Reihe relevanter Technologieexperten aus Indien und dem Silicon Valley. Namhafte Investoren lobten in der ersten Finanzierungsrunde einen Fundingbetrag in unbekannter Höhe aus. Skeedoolit wurde im März 2015 von Deepti Yenireddy und Naveen Varma Alluri gegründet. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz bietet das Start-up einen Planungsassistenten an, der komplexe Terminplanungsprozesse für Führungskräfte ausführt.


Google kooperiert mit Facebook

Wie Google Mitte März bekanntgab, wird es am Open-Compute-Projekt von Facebook teilnehmen. Die von Facebook sowie einigen IT-Konzernen finanzierte Initiative soll für effizientere Rechenzentren sorgen. Bereits vor zwei Jahren ist Microsoft der Allianz beigetreten, um die Standardisierung der IT-Infrastruktur voranzutreiben. Was Google nun dazu bewegt hat, am vor fünf Jahren gestarteten Projekt mitzuwirken: Im Bereich Machine-Learning benötigt Google wohl sehr viel Rechenleistung, zudem bessere Disk-Lösungen für Cloud-basierte Anwendungen. Darüber hinaus sieht Google bei der Standardisierung von Server- und Netzwerkmanagementsystemen Potential für eine gemeinsame Zusammenarbeit mit Facebook, Microsoft und Co.


WIE DU WILLST: 300 Milliarden US-Dollar

UND NOCH EINE REVOLUTION: Nach der „Share Economy“ ist es die „On-demand Economy“, die alles auf den Kopf stellen soll – und zwar auf Knopfdruck. Es ist wie eine Art Uber für X, wobei X für jede erdenkliche Dienstleistung steht. Ob Putzhilfe, IT-Support, Kreativdirektor oder Umzugsservice, für alles gibt es eine Plattform, um die beteiligten Unternehmen zu vermitteln. John Allen, Präsident und COO beim US-amerikanischen Personalberater G&A Partners, schätzt das Marktvolumen auf 60 bis 300 Milliarden US-Dollar. Unternehmen, die er derzeit im Blick hat:

WorkNow!, Shiftgig, Moonlighting, Wonolo and People as a Service: On-demand-Personalplattformen

Experfy: vernetzt Big Data und Analytic-Beratungsunternehmen mit den relevanten Technologieanbietern

Boomtown: bietet IT-Support für den Büroalltag auf Knopfdruck Directly: erstellt On-demand-Business-Apps

VOIQ: bietet weltweite On-demand- Telefonmarketingdienste an


AMAZON MIETET 20 BOEING 767

Amazon.com Inc. setzt seine Pläne in die Tat um: Der Onlinehändler wird 20 Frachtflugzeuge der Klasse Boeing 767 beim Transportunternehmen Air Transport Services Group Inc. mieten. Amazon diversifiziert so sein Logistikgeschäft und verringert die Abhängigkeit von den Transportunternehmen United Parcel Service Inc. and FedEx Corp. „Das ist die erste formelle Bestätigung von Amazon, die zeigt, dass der Konzern tatsächlich vorhat, ein Transportnetzwerk und zusätzliche Logistikdienstleistungen aufzubauen“, erklärte Colin Sebastian. Der Kapitalmarktexperte von Robert W. Baird & Co. ist sich sicher, dass die Zeit der Spekulationen rund um das neue Logistikgeschäft von Amazon nun vorüber sei: „We actually look at something that’s real and happening.“