ONLINE SPECIAL: Cybersecurity

Viele Unternehmen trauen ihren eigenen Sicherheitsvorkehrungen nicht. Das zeigt eine EY-Studie.
Angriffe auf Unternehmensnetzwerke lassen sich nicht mehr vermeiden. Viele Unternehmen erhöhen deshalb ihr Cybersecurity-Budget. Aber reicht das?

Studien wie das EY Global Information Security Survey, das unlängst zum 20. Mal durchgeführt wurde, zeigen: Unternehmen räumen dem Thema Cybersicherheit zwar nach wie vor eine hohe Priorität ein und haben bei der Identifizierung und Beseitigung von Sicherheitslücken bereits große Fortschritte erzielt – doch angesichts der Vielzahl und der Komplexität der Bedrohungen sind sie besorgter als je zuvor. 

Einige Ergebnisse im Einzelnen

89 Prozent

der Befragten gaben an, dass ihre Cybersicherheit nicht in vollem Umfang den Notwendigkeiten ihres Unternehmens entspricht. Lediglich 4 Prozent glauben, dass sie mit ihrer aktuellen Strategie alle Sicherheitsimplikationen berücksichtigt haben.

87 Prozent

der Befragten halten eine Erhöhung ihrer Mittel für Cybersicherheit um bis zu 50 Prozent für notwendig. Immerhin 57 Prozent erhielten mehr Budget für Cybersicherheit als im Vorjahr.

77 Prozent

betrachten unvorsichtige Mitarbeiter als das größte Sicherheitsrisiko.

75 Prozent

bewerten den Reifegrad ihrer Schwachstellenidentifizierung als gering bis mittel.

Im Rahmen des 20. EY Global Information Security Survey wurden knapp 1.200 IT-Verantwortliche von Unternehmen aus über 20 Branchen befragt. Die Feststellungen und Schlussfolgerungen in der Studie basieren auf den Ergebnissen dieser Befragung und Erfahrungen mit Kunden. Die vollständige (englischsprachige) Studie finden Sie auf der Webseite von EY. Was das alles für die Unternehmen bedeutet, hat EY-Experte Ralph Schröder für die aktuelle CEDO-Ausgabe aufgeschrieben.